Das dritte Bündnis gegen Depression in der Schweiz
Zwei Jahre nach Abschluss des Pionierprojekts in Zug startete am 14. Februar 2008 Luzern als dritter Schweizer Kanton ein zweijähriges "Bündnis gegen Depression". Federführend dafür ist der Kantonsärztliche Dienst Luzern.
Das "Luzerner Bündnis gegen Depression" war als zweijähriges Pilotprojekt konzipiert. Die Projektdauer endete am 31. August 2009.
=> Im Moment ist noch nicht klar, ob und wenn ja, in welcher Art und Weise das Projekt weitergeführt werden kann. Sobald dazu Neuigkeiten vorhanden sind, werden wir Sie an dieser Stelle darüber informieren.
Hier die Links auf die wichtigsten Infos sowie drei Medienberichte:
=> Hilfsangebote im Kanton Luzern und Informationen zur Krankheit Depression
=> Die durchgeführten Veranstaltungen, Weiterbildungen und Info-Kampagnen
Ausgangslage für das Luzerner Bündnis:
Warum der Kanton Luzern sich aktiv mit der Thematik Depression befasst
Projektaufbau Luzerner Bündnis gegen Depression:
So ist das Bündnis organisiert
PDF der 11-seitigen Sponsorenmappe:
Gute Argumente für Sponsoren, Gönner und Partner der Kampagne
PDFs der Referate der Kick-off-Veranstaltung vom 14. Februar 2008:
Folgende Referate können als PDF heruntergeladen werden:
Referat Kantonsärztin Frau Dr. A. Marty (Teil 1) (57KB), (Teil 2) (111KB)
Referat Regierungspräsident Herr Dr. M. Dürr (190KB)
Referat Projektleiterin Frau V. Nikolic (554KB)
Referat Stv. der Kantonsärztin Herr Dr. H.P. Roost (104KB)
NEUE LUZERNER ZEITUNG, 15. Februar 2008, Artikel auf der Frontseite
Gesundheitskampagne
Nach Schätzungen sind 11 000 Luzerner stark depressiv. Der Kanton will ihnen jetzt besser helfen.
11 000 Personen im Kanton Luzern leiden an schweren depressiven Symptomen, 54 000 weitere an leichten Symptomen. So lauten Schätzungen, die auf der landesweiten Gesundheitsbefragung von 2002 basieren. Längst nicht alle Betroffenen werden angemessen behandelt. "Viele Menschen suchen keine Hilfe, obwohl sie es aufgrund ihrer Symptome tun sollten", stellte gestern der Luzerner Gesundheitsdirektor Markus Dürr fest. Und: "Psychische Erkrankungen werden häufig nicht erkannt oder falsch diagnostiziert."
Bündnis aller Fachleute
Das soll sich nun ändern. Dürr rief in Luzern das "Bündnis gegen Depression" ins Leben. Die europaweit (und in den Kantonen Zug und Bern) erprobte Präventionskampagne soll die involvierten Berufskreise besser vernetzen und die Behandlungsqualität steigern.
Die Kosten, die aus depressiven Störungen entstehen, sind enorm. Von den 3000 Neuanmeldungen, welche die Invalidenversicherung im Kanton Luzern jährlich zählt, erfolgen 40 Prozent wegen psychischer Probleme.
NEUE LUZERNER ZEITUNG, 15. Februar 2008, Ausführlicher Artikel auf Seite 22
Kanton Luzern
Jedes Jahr nehmen sich im Kanton Luzern 61 Menschen das Leben. Zum Teil, weil Depressionen unerkannt und unbehandelt bleiben.
EXPRESS:
Drei Viertel aller mittleren bis starken Depressionen bleiben ohne Behandlung.
Oft verhindern Scham oder Angst vor Stigmatisierung den Gang zum Arzt.
Als dritter Kanton hat Luzern ein "Bündnis gegen Depression" lanciert.
61 Suizidopfer im langjährigen Schnitt - das sind mehr Tote, als im Kanton Luzern Verkehrsunfälle, Drogen und Aids zusammen verursachen. Einige der 61 Menschen würden noch leben, wäre ihre Depression rechtzeitig erkannt und behandelt worden. Drei Viertel aller mittleren und starken depressiven Störungen bleiben jedoch unbehandelt.
Einen der Gründe dafür nennt Hans-Peter Roost, der stellvertretende Luzerner Kantonsarzt: "Das Wissen über depressive Erkrankungen ist gering. Oft werden sie deshalb tabuisiert und stigmatisiert. Das führt zu einer Unter- und Fehlversorgung der Betroffenen." Die Folge sind individuelle Tragödien, aber auch die Belastung des Gemeinwesens, etwa durch Arbeitsausfälle.
Krankheitszahlen steigen rasch
Die Luzerner Behörden operieren mit frappant grossen Zahlen. Demnach litten im Jahr 2002 rund 64 000 Luzernerinnen und Luzerner an "depressiven Störungen". Darunter fallen neben Selbstmordgedanken auch Niedergeschlagenheit, Minderwertigkeitsgefühle, chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit und weitere Symptome. Kommen fünf solcher Symptome zusammen, reden die Fachleute von einer (behandlungsbedürftigen) mittleren oder schweren Depression. Rund 11 000 der Luzerner Betroffenen litten darunter, so die Schätzungen.
Frappant auch dies: Im Jahr 2001 wurde bei 401 Patienten aus dem Kanton Luzern eine "depressive Episode" diagnostiziert, 2005 schon bei 962 Patienten. Laut Julius Kurmann, Chefarzt stationäre Dienste der Luzerner Psychiatrie, sind für den starken Anstieg verschiedene Faktoren verantwortlich: Die Zahl der Depressionskranken sei effektiv gewachsen, aber auch die Diagnosequalität nehme zu. Betroffene würden also, etwa von ihren Hausärzten, häufiger als solche erkannt und den richtigen Behandlungen zugewiesen.
Mehr Prävention
Das soll künftig mit noch grösserer Zuverlässigkeit passieren. Gesundheitsdirektor Markus Dürr lancierte deshalb gestern in Luzern mit rund 50 Fachleuten das "Bündnis gegen Depression". "Hauptziel ist die bessere Früherkennung von Depressionen", sagte Projektleiterin Varja Nikolic. Zu den Kampagnenzielen zählten aber auch mehr Prävention und sachgerechtere Behandlungen. Nikolic: "Das Thema Depression wird von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen und aus Unkenntnis oft missverstanden. Viele trauen sich aus Scham und Angst vor Stigmatisierung nicht, Hilfe anzunehmen."
Beteiligt an der Kampagne, die bereits in den Pionierkantonen Zug und Bern erprobt ist, sind Ärzte, Pflegepersonal, Polizei, Psychiatrie, Kirchen, Sozialvorsteher, die Gemeinden und Selbsthilfegruppen. Das Konzept des Luzerner «Bündnisses gegen Depression» sieht in einer zweijährigen Pilotphase die Kooperation mit den Hausärzten vor, den Wissensaustausch und die Vernetzung aller involvierten Berufsgruppen, die Information der Öffentlichkeit durch Flyer, Vorträge und Medienarbeit und den Ausbau der Angebote für Depressive und Angehörige.
Hinweis: Infos auf www.zugerbuendnis.ch und demnächst auf www.luzerner-buendnis.lu.ch
NEUE LUZERNER ZEITUNG , 15. Februar 2008, Kasten auf Seite 21
Kritisch nachgefragt bei Markus Dürr, Gesundheitsdirektor Kanton Luzern
Markus Dürr: Es ist wie überall in der Medizin. Nicht jeder, der an Grippe erkrankt, braucht eine medizinische Behandlung. Man muss unterscheiden zwischen normaler Trauer oder Niedergeschlagenheit - und Stimmungskrisen, aus denen die Betroffenen allein nicht mehr herauskommen. Diese haben wir im Visier.
Mit der riesigen Zahl verharmlosen Sie die Krankheit. Es dient den Depressiven nicht, wenn man jeden pathologisiert, der ab und zu nicht gut drauf ist.
Dürr: Aber es dient den Depressiven, dass wir mit dieser Zahl die Öffentlichkeit auf die weite Verbreitung psychischer Störungen aufmerksam machen können.
Wie das?
Dürr: Es trägt dazu bei, dass depressive Störungen nicht gleich pathologisiert werden, wie das heute häufig der Fall ist. Wer sich des Ausmasses depressiver Störungen bewusst ist, traut sich im konkreten Fall eher hinzuschauen, mit den Betroffenen zu reden, Hilfe zu suchen. Davon profitieren alle, die wirklich Hilfe brauchen.
Die Zahlen basieren teils auf Bevölkerungsbefragungen, die mit weichen Kriterien wie Wohlbefinden oder Zuversicht operieren. Danach wäre das halbe Welschland depressiv, weil Klagen dort zum guten Ton gehört. Ist das eine gute Faktenbasis?
Dürr: Es trifft zu, dass eine Gesundheitsbefragung keine exakte Wissenschaft ist. Aber sie gibt einen Trend wieder. Und wenn Sie sich vor Augen halten, dass 40 Prozent aller IV-Neuanmeldungen im Kanton Luzern aufgrund psychischer Probleme erfolgen, gibt sie den Trend korrekt wieder.
tö
Das "Luzerner Bündnis gegen Depression" war als zweijähriges Pilotprojekt konzipiert. Die Projektdauer endete am 31. August 2009.
=> Im Moment ist noch nicht klar, ob und wenn ja, in welcher Art und Weise das Projekt weitergeführt werden kann. Sobald dazu Neuigkeiten vorhanden sind, werden wir Sie an dieser Stelle darüber informieren.
Hier die Links auf die wichtigsten Infos sowie drei Medienberichte:
=> Hilfsangebote im Kanton Luzern und Informationen zur Krankheit Depression
=> Die durchgeführten Veranstaltungen, Weiterbildungen und Info-Kampagnen
Ausgangslage für das Luzerner Bündnis:
Warum der Kanton Luzern sich aktiv mit der Thematik Depression befasst
Projektaufbau Luzerner Bündnis gegen Depression:
So ist das Bündnis organisiert
PDF der 11-seitigen Sponsorenmappe:
Gute Argumente für Sponsoren, Gönner und Partner der Kampagne
PDFs der Referate der Kick-off-Veranstaltung vom 14. Februar 2008:
Folgende Referate können als PDF heruntergeladen werden:
Referat Kantonsärztin Frau Dr. A. Marty (Teil 1) (57KB), (Teil 2) (111KB)
Referat Regierungspräsident Herr Dr. M. Dürr (190KB)
Referat Projektleiterin Frau V. Nikolic (554KB)
Referat Stv. der Kantonsärztin Herr Dr. H.P. Roost (104KB)
NEUE LUZERNER ZEITUNG, 15. Februar 2008, Artikel auf der Frontseite
Gesundheitskampagne
Luzern will Depression gezielt bekämpfen
VON ANDREAS TÖNSNach Schätzungen sind 11 000 Luzerner stark depressiv. Der Kanton will ihnen jetzt besser helfen.
11 000 Personen im Kanton Luzern leiden an schweren depressiven Symptomen, 54 000 weitere an leichten Symptomen. So lauten Schätzungen, die auf der landesweiten Gesundheitsbefragung von 2002 basieren. Längst nicht alle Betroffenen werden angemessen behandelt. "Viele Menschen suchen keine Hilfe, obwohl sie es aufgrund ihrer Symptome tun sollten", stellte gestern der Luzerner Gesundheitsdirektor Markus Dürr fest. Und: "Psychische Erkrankungen werden häufig nicht erkannt oder falsch diagnostiziert."
Bündnis aller Fachleute
Das soll sich nun ändern. Dürr rief in Luzern das "Bündnis gegen Depression" ins Leben. Die europaweit (und in den Kantonen Zug und Bern) erprobte Präventionskampagne soll die involvierten Berufskreise besser vernetzen und die Behandlungsqualität steigern.
Die Kosten, die aus depressiven Störungen entstehen, sind enorm. Von den 3000 Neuanmeldungen, welche die Invalidenversicherung im Kanton Luzern jährlich zählt, erfolgen 40 Prozent wegen psychischer Probleme.
NEUE LUZERNER ZEITUNG, 15. Februar 2008, Ausführlicher Artikel auf Seite 22
Kanton Luzern
11 000 leiden an Depression
VON ANDREAS TÖNSJedes Jahr nehmen sich im Kanton Luzern 61 Menschen das Leben. Zum Teil, weil Depressionen unerkannt und unbehandelt bleiben.
EXPRESS:
Drei Viertel aller mittleren bis starken Depressionen bleiben ohne Behandlung.
Oft verhindern Scham oder Angst vor Stigmatisierung den Gang zum Arzt.
Als dritter Kanton hat Luzern ein "Bündnis gegen Depression" lanciert.
61 Suizidopfer im langjährigen Schnitt - das sind mehr Tote, als im Kanton Luzern Verkehrsunfälle, Drogen und Aids zusammen verursachen. Einige der 61 Menschen würden noch leben, wäre ihre Depression rechtzeitig erkannt und behandelt worden. Drei Viertel aller mittleren und starken depressiven Störungen bleiben jedoch unbehandelt.
Einen der Gründe dafür nennt Hans-Peter Roost, der stellvertretende Luzerner Kantonsarzt: "Das Wissen über depressive Erkrankungen ist gering. Oft werden sie deshalb tabuisiert und stigmatisiert. Das führt zu einer Unter- und Fehlversorgung der Betroffenen." Die Folge sind individuelle Tragödien, aber auch die Belastung des Gemeinwesens, etwa durch Arbeitsausfälle.
Krankheitszahlen steigen rasch
Die Luzerner Behörden operieren mit frappant grossen Zahlen. Demnach litten im Jahr 2002 rund 64 000 Luzernerinnen und Luzerner an "depressiven Störungen". Darunter fallen neben Selbstmordgedanken auch Niedergeschlagenheit, Minderwertigkeitsgefühle, chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit und weitere Symptome. Kommen fünf solcher Symptome zusammen, reden die Fachleute von einer (behandlungsbedürftigen) mittleren oder schweren Depression. Rund 11 000 der Luzerner Betroffenen litten darunter, so die Schätzungen.
Frappant auch dies: Im Jahr 2001 wurde bei 401 Patienten aus dem Kanton Luzern eine "depressive Episode" diagnostiziert, 2005 schon bei 962 Patienten. Laut Julius Kurmann, Chefarzt stationäre Dienste der Luzerner Psychiatrie, sind für den starken Anstieg verschiedene Faktoren verantwortlich: Die Zahl der Depressionskranken sei effektiv gewachsen, aber auch die Diagnosequalität nehme zu. Betroffene würden also, etwa von ihren Hausärzten, häufiger als solche erkannt und den richtigen Behandlungen zugewiesen.
Mehr Prävention
Das soll künftig mit noch grösserer Zuverlässigkeit passieren. Gesundheitsdirektor Markus Dürr lancierte deshalb gestern in Luzern mit rund 50 Fachleuten das "Bündnis gegen Depression". "Hauptziel ist die bessere Früherkennung von Depressionen", sagte Projektleiterin Varja Nikolic. Zu den Kampagnenzielen zählten aber auch mehr Prävention und sachgerechtere Behandlungen. Nikolic: "Das Thema Depression wird von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen und aus Unkenntnis oft missverstanden. Viele trauen sich aus Scham und Angst vor Stigmatisierung nicht, Hilfe anzunehmen."
Beteiligt an der Kampagne, die bereits in den Pionierkantonen Zug und Bern erprobt ist, sind Ärzte, Pflegepersonal, Polizei, Psychiatrie, Kirchen, Sozialvorsteher, die Gemeinden und Selbsthilfegruppen. Das Konzept des Luzerner «Bündnisses gegen Depression» sieht in einer zweijährigen Pilotphase die Kooperation mit den Hausärzten vor, den Wissensaustausch und die Vernetzung aller involvierten Berufsgruppen, die Information der Öffentlichkeit durch Flyer, Vorträge und Medienarbeit und den Ausbau der Angebote für Depressive und Angehörige.
Hinweis: Infos auf www.zugerbuendnis.ch und demnächst auf www.luzerner-buendnis.lu.ch
NEUE LUZERNER ZEITUNG , 15. Februar 2008, Kasten auf Seite 21
Kritisch nachgefragt bei Markus Dürr, Gesundheitsdirektor Kanton Luzern
«Man traut sich eher hinzuschauen»
64 400 Luzerner haben angeblich «depressive Symptome» - mehr als ein Sechstel der Bevölkerung. Psychische Tiefs haben, Verzweiflung spüren: Das gehört zur menschlichen Natur. Brauchen diese 64 000 den Staat, um mit ihren Stimmungen fertig zu werden?Markus Dürr: Es ist wie überall in der Medizin. Nicht jeder, der an Grippe erkrankt, braucht eine medizinische Behandlung. Man muss unterscheiden zwischen normaler Trauer oder Niedergeschlagenheit - und Stimmungskrisen, aus denen die Betroffenen allein nicht mehr herauskommen. Diese haben wir im Visier.
Mit der riesigen Zahl verharmlosen Sie die Krankheit. Es dient den Depressiven nicht, wenn man jeden pathologisiert, der ab und zu nicht gut drauf ist.
Dürr: Aber es dient den Depressiven, dass wir mit dieser Zahl die Öffentlichkeit auf die weite Verbreitung psychischer Störungen aufmerksam machen können.
Wie das?
Dürr: Es trägt dazu bei, dass depressive Störungen nicht gleich pathologisiert werden, wie das heute häufig der Fall ist. Wer sich des Ausmasses depressiver Störungen bewusst ist, traut sich im konkreten Fall eher hinzuschauen, mit den Betroffenen zu reden, Hilfe zu suchen. Davon profitieren alle, die wirklich Hilfe brauchen.
Die Zahlen basieren teils auf Bevölkerungsbefragungen, die mit weichen Kriterien wie Wohlbefinden oder Zuversicht operieren. Danach wäre das halbe Welschland depressiv, weil Klagen dort zum guten Ton gehört. Ist das eine gute Faktenbasis?
Dürr: Es trifft zu, dass eine Gesundheitsbefragung keine exakte Wissenschaft ist. Aber sie gibt einen Trend wieder. Und wenn Sie sich vor Augen halten, dass 40 Prozent aller IV-Neuanmeldungen im Kanton Luzern aufgrund psychischer Probleme erfolgen, gibt sie den Trend korrekt wieder.
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«Ein Beinbruch ist sichtbar, eine Depression nicht. Und trotzdem schränkt sie die Betroffenen oft massiv ein. Machen wir Depression sichtbar, indem wir darüber reden.»